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Prolog
Er schreckte hoch und blickte durch trübe Augen in Richtung der einzigen Lichtquelle.
Sein Handy das wütend piepte und panisch leuchtete. Eine bis zur Unendlichkeit auf piep und pfeif laute dezimierte Melodie von Auld lang sine dröhnte aus dem kleinen Gerät und ihm wurde schwermütig klar das er leider nicht im Schlaf verstorben war sondern das über seinem Kopf die Giutine des Alltags bedrohlich schwankte. Und nur darauf wartete das er den Kopf unter der schützenden Decke herrausstreckte und dann unbarmherzig zu zu schlagen. Sobald ihm dies klar wurde setzen geradezu symbiotisch Kopfschmerz und Übelkeit ein. "oh jeses..." grummelte er und streckte ungeschickt ein Bein aus dem Bett Richtung Boden. "Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut" denkt er und das andere Bein gleitet langsam aus dem sicheren Versteck. schwankend folgte wiederwillig der Rest des Körpers..
Sein Handy das wütend piepte und panisch leuchtete. Eine bis zur Unendlichkeit auf piep und pfeif laute dezimierte Melodie von Auld lang sine dröhnte aus dem kleinen Gerät und ihm wurde schwermütig klar das er leider nicht im Schlaf verstorben war sondern das über seinem Kopf die Giutine des Alltags bedrohlich schwankte. Und nur darauf wartete das er den Kopf unter der schützenden Decke herrausstreckte und dann unbarmherzig zu zu schlagen. Sobald ihm dies klar wurde setzen geradezu symbiotisch Kopfschmerz und Übelkeit ein. "oh jeses..." grummelte er und streckte ungeschickt ein Bein aus dem Bett Richtung Boden. "Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut" denkt er und das andere Bein gleitet langsam aus dem sicheren Versteck. schwankend folgte wiederwillig der Rest des Körpers..
Schlaftrunken bahnt er sich einen Weg Richtung Bad. Er tritt auf irgendwas.stolpert.fängt sich.flucht.
Er denkt nicht solche Dinge wie "warum passiert so was immer mir" oder "immer ich.." er hat nicht den geringsten Zweifel das es vielen so geht.
Doch im Moment denkt er noch garnicht wirklich.Er schwebt in jenem Stadium des morgens in der sich der Rest Alkohol des gestrigen Abends rächt und man ansich noch schlafend aber gepeinigt durch das eigene Heim wandelt. Mehr Geist als Mensch. Er fühlt sich garnicht gut. Er verträgt keinen Whisky aber kann die Finger nicht davon lassen. Grummelt zelebriert er die alltäglichen Rituale.Pissen, Zähneputzen, Rasieren, Duschen. Er gehört nicht zu denen die am morgen nach extremen Alkoholkonsum stundenlang kotzen. Nicht mehr.
Während er in dem Haufen Kleidung auf der Couch nach etwas zum anziehen wühlt wägt er ab ob er es trotz ziemlichem Unwohlsein in der Bauchgegend wagen sollte einen Kaffee zu trinken.
Er kommt zu dem Schluss das Kaffee ansich nie schadet und er brauch dringend etwas was ihn die Bahnfahrt über wach hält. Wäre nicht das erste mal das ihm auf dem Weg zur Arbeit einfach die Augen zu fallen. Er braucht irgendwas was Koffein enthält morgens. Der eine isst ein Brot oder dergleichen der andere Trinkt Saft. Seine morgendliche Befriedigung ist das Koffein. Aber ihm liegt der Kaffee doch mehr als Cola oder dergleichen. "Kaffee in allen Lebenlangen!" lautet eines seiner Vielfaltigen Mottos.
"Hab ich dich" brummelt er und zieht einen schwarzen Kaputzenpollower aus dem Haufen.
Auf seinem Sessel findet er noch eine Hose und Socken. Aus seinem Schrank holt er eine frische Boxershorts und ein Tshirt. Er streift sich die Sachen über und tapert in die Küche
wo er immernoch ziemlich benommen Wasser aufsetzt und einen Filter mit Kaffeepulver füllt.
Er setzt den Kaffee auf. Macht aus dem heilosen durcheinander auf seinem Kopf etwas was annähernd an eine Frisur erinnert. Zieht sich seine Jacke und die Schuhe an packt seinen
Er setzt den Kaffee auf. Macht aus dem heilosen durcheinander auf seinem Kopf etwas was annähernd an eine Frisur erinnert. Zieht sich seine Jacke und die Schuhe an packt seinen
Kram zusammen. Portmonee,Schlüssel, Kippen, Feuer, Handy. Nimmt die Tasse Kaffee von der Arbeitsplatte und verlässt schlurfend das Haus. "Wer lange schlafen will muss schnell aufbruchbereit sein!". Im ganzen verbringt er morgens zwischen aufstehen und dem verlassen des Hauses ca. 20 Minuten. Je nach Verfassung manchmal schneller manchmal langsamer. Wenn er Abends zuvor geduscht hat und eine Rasur ("Rasieren ist eigentlich pure Zeitverschwendung!") ausfallen lässt und Kaffee unterwegs kauft ("1Euro für n Kaffee? KAPITALISTENPACK!!") braucht er nur 5 Minuten.
Er blickt sich verwirrt um. "Schnee?". Über Nacht ist Schnee gefallen und wie das so ist wenn man unverhofft in eine Schneelandschaft stolpert ist er leicht geschockt. "Ansich ja ganz schön so..aber holy shit is das kalt." Er hat weder einen Schal, Handschuhe oder eine Mütze an. "Miiindestens minus 8°C!" Es stellte sich später herraus es war minus 11. Als er endlich an der Bushshaltestelle ankam war er total durchgefroren.
Wir immer wenn Schnee fällt. Reagierten die Autofahrer mit einer ansich schon ans hysterische grenzenden Panik. Staus, unnötige Unfälle und verkrampfte Gestalten fest ans Steuer geklammert waren Gang und gebe. Dem zufolge kahm der Bus 8 Minuten zu spät. Bibbernd betrat er den Bus und fragte schroff nach dem Verspätungschein. Er malte sich schon in allen Farben aus wie sein Chef ihn zur Schnecke machen würde.
("Reiser sie sind schon wieder zu spät!" ..pause.. "Der Bus war viel zu spät ich habe sogar das verspätungsticket besorgt. Hier sehen sie!" "Das kümmert mich nich die Bohne! Dann nehmen sie halt einen Bus früher!" "kommt nicht wieder vor...")
Was er macht? Weiss es selber nicht genau. Doch es ist irgendwas mit Computern.
Viel sitzen. Viel Kaffee. Viel rauchen. Viel telefonieren.
Hamburg ,irgendwann 2009
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